Welche Förderungen für Solaranlagen gibt es?

 

Einspeisevergütung

 

Das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) schreibt gesetzlich vor, dass Strom aus Photovoltaik-Anlagen vom örtlichen Stromnetzbetreiber aufgenommen und an den Anlagenbetreiber vergütet werden muss. Die Vergütung je kWh eingespeisten Strom ist für 20 Jahre festgeschrieben, abhängig vom Monat der Inbetriebnahme. Derzeit beträgt die Vergütung bis zu 12,31 Cent je kWh (Stand 2016).

 

Regionale Programme

 

Einige Länder und Kommunen, wie Sachsen oder Bayern, bieten eigene Förderprogramme für Photovoltaik-Anlagen. Ebenso interessant kann es sein, Ihren derzeitigen Stromanbieter nach einer Förderung zu fragen. In Baden-Württemberg gibt es Stromanbieter, die bis zu 10 % der Nettoinvestition als Zuschuss gewähren, sofern Sie den restlichen Strom bei ihm beziehen. Ein Vergleich kann sich lohnen!

 

Zinsgünstige KfW-Darlehen

 

Neben nicht zurückzuzahlenden Zuschüssen gewähren viele Banken zinsgünstige Darlehen, um die Investition mit 100 % Fremdkapital zu finanzieren. Insbesondere die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank) wartet mit Angeboten auf: je nach Bonität ab 1,05 %.

  

Förderung von Batterie-Speichern

 

Detaillierte Informationen finden Sie auf unserer Seite "Speicher-Förderung". Hauptförderprogramm in 2018:

 

 

Landesprogramm Baden-Württemberg für "Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher"

 

Seit März 2018 können Privatleute und Firmen einen Zuschuß für Batteriespeicher beim Land Baden-Württemberg beantragen. Das Förderprogramm läuft bis Ende 2019 und ist mit 2 Mio. Euro ausgestattet. Voraussetzung ist die gleichzeitige Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage und die Teilnahme am Speichermonitoring.

 

Detaillierte Informationen zum Programm erhalten Sie bei uns oder in der Broschüre des Umweltministeriums unter diesem Download-Link.

 

Der Antrag an die L-Bank kann hier online ausgefüllt und vorbereitet werden.