Polykristalline Solarmodule um 10 % günstiger

Wer noch Preise aus Oktober 2016 oder älter vorliegen hat, aufgepasst:

 

Standard-Solarmodule sind in den letzten Monaten um rund 10 % günstiger geworden. Hintergrund: Durch einen überraschenden Ausbaustopp in China kommt es seit etwas November 2016 zu einem Überangebot an polykristallinen Solarmodulen auf dem Weltmarkt. Betroffen davon sind nun auch deutsche Hersteller.

 

Konkret betrifft dies polykristalline Standardmodule mit einer Spitzenleistung von derzeit 260 Watt. Hochleistungsmodule, die mit der PERC-Technologie gefertigt werden und Leistungen bis 300 Watt je Modul aufweisen, sind davon nicht betroffen.

 

Badenova-Förderung noch bis Ende Februar 2017

Seit März 2016 fördert der Freiburger Energieversorger badenova die Installation einer Photovoltaik-Anlage und Batterie-Speicher mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 10 % (je nach Anlagengröße). Die Zuschüsse aus dem so genannten "Innovationsfond" können noch bis Februar 2017 beantragt werden - die Installation muss dabei bis 28.2. abgeschlossen sein.

 

Ob das Programm neu aufgelegt wird, ist noch unklar. Sprechen Sie uns daher an, wenn Sie an einer Umsetzung Ihres Vorhabens intersssiert sind. Ende Januar / Anfang Februar haben wir noch Installationstermine frei.

 

Die genauen Richtlinien der Förderprogramme finden Sie hier.

EEG 2017: Anmeldefristen für PV-Neuanlagen verschärft!

 

Die EEG-Novelle 2017 bringt für zukünftige Anlagenbetreiber die Verpflichtung mit sich, die Erst-Meldung Ihrer Anlage rund 2 Monate vor der Inbetriebnahme durchzuführen. Wird diese Frist nicht eingehalten, so verliert der Betreiber für diese Zeit den Anspruch auf die gesetzlich zugesicherte Einspeisevergütung.

 

Konkret fordern die Netzbetreiber - zum Beispiel die Netze BW - dass ihnen die Neu-Anlagen "vor Beginn des jeweils vorangegangenen Kalendermonats der Inbetriebnahme" mitzuteilen sind. Verstößt der Anlagenbetreiber gegen diese Pflicht, wird die Vergütung bis zum Ablauf des Kalendermonats, der auf die verspätete Anmeldung folgt, auf den jeweils geltenden Monatsmarktwert (Börsenpreis = rund 5 Cent je kWh) abgesenkt. Wie eisern die einzelnen Netzbetreiber diese Regelung umsetzen ist noch nicht sicher.

 

Unser Tipp: Wenn Sie die Installation einer Photovoltaik-Anlage planen sprechen Sie uns frühzeitig an - wir führen für Sie im Vorfeld kostenfrei die Meldung der geplanten PV-Anlage durch und veranlassen die Netzprüfung. Gibt der Netzbetreiber grünes Licht, ist je nach Netzbetreiber die Zusage mind. 2 Monate gültig. So haben Sie genügend Zeit für die Umsetzung der Anlage, ohne dass ihnen die Vergütung gekürzt wird.

 

Ebenfalls von Vorteil: Die Anmeldung selbst führt nicht automatisch dazu, dass Sie die Solaranlage installieren müssen!

Steigende EEG-Vergütung ab Februar 2017 erwartet

 

Aufgrund des geringen Zubaus in Deutschland wird es voraussichtlich erstmals in der Geschichte des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG) dazu kommen, dass im Februar 2017 die Einspeisevergütungen für Photovoltaik-Anlagen um 3 % angehoben werden. Dieser 2014 eingeführte Mechanismus soll dazu beitragen, den von der Bundesregierung anvisierten Ausbaukorridor von jährlich 2.500 Megawatt PV-Leistung zu erreichen. Im Jahr 2016 lag der Zubau bei nur rund 1.200 Megawatt.

 

Ob die Vergütung tatsächlich angehoben wird hängt noch vom Dezember-Zubau ab. Sollte dieser wie in den letzten Monaten bei nur rund 100 MW liegen, so steigt die auf 20 Jahre festgelegte Einspeisevergütung für PV-Kleinanlagen bis 10 kWp Leistung dann von 12,31 auf 12,69 Cent je eingespeister Kilowattstunde (kWh). Liegt der Zubau darüber, steigt die Vergütung abhängig vom Zubau nur um 1,5 % oder gar nicht.

 

Genauere Zahlen legt die Bundesnetzagentur (BNetzA) Ende Januar vor.

 

KfW-Speicher-Förderung startet zum 1.1.2017

Im Oktober 2016 verkündete die KfW, dass die Mittel für den Speicherzuschuss aufgrund der hohen Nachfrage ausgeschöpft sind. Das Programm wurde für das laufende Jahr eingestellt. Mit einem nicht zurückzahlbaren Zuschuss von 19 % auf die Kosten eines Batteriespeichers startet die KfW zum 1. Januar 2017 wieder mit dem Förderprogramm, das bis Ende 2018 mit halbjährlich sinkenden Fördersätzen läuft.

 

Aufgrund der zurückgestellten Anträge von Oktober bis Dezember ist zum Jahresbeginn mit einer starken Nachfrage nach KfW-Zuschüssen und Finanzierungen zu rechnen. Sollten Sie Interesse am KfW-Programm Nr. 275 „Batteriespeicher“ haben empfehlen wir Ihnen, frühzeitig mit Ihrer Hausbank über die Konditionen zu sprechen. 

 

Details zum Förderprogramm finden Sie direkt hier bei der KfW-Bank.

Speicherparität in 2017 erwartet

Gründe dafür, in erneuerbare Energien zu investieren, gibt es mehr als genug. Zum einen sollte uns allen daran gelegen sein, unsere Energieversorgung möglichst nachhaltig und umweltschonend zu gestalten. Seit 2012 lohnt sich die Installation einer Solarstrom-Anlage aber auch schon deshalb, weil die Gestehungskosten für den sauberen Eigenstrom geringer sind als die Strompreise beim Energieversorgungsunternehmen. Denn 2012 erreichten wir die so genannte Netzparität, sprich die Produktionskosten pro Kilowattstunden des Eigenstroms sind gleich der Bezugskosten bei externen Anbietern. Seither wird der Solarstrom immer günstiger, während die Energiepreise stetig steigen.

 

Der kleine Nachteil bei der Solarenergie: Strom gibt es nur mit Sonne. Wenn mal nicht die Sonne scheint, sei es aufgrund der Uhrzeit oder von schlechtem Wetter, muss man doch den teuren Strom vom Anbieter kaufen. Eine Möglichkeit, dieses Problem zu lösen, bieten interne Speichersysteme. In einem Batteriespeicher wird während des Tages überschüssig produzierte Energie für die Nacht gespeichert.  Wer so einen höchstmöglichen Grad an Unabhängigkeit erreichen will, der muss mehr Geld investieren. Diese Mehrkosten für ein Speichersystem dieser Art wurden in der 2012 erreichten Netzparität noch nicht mit berücksichtigt.

 

Nun aber die gute Nachricht: Laut einer Studie der Berliner Beratungsunternehmen Enviacon International und Büro F erreichen wir gerade die so genannte “Speicherparität”: Das ist der Punkt, an dem der Solarstrom aus der Batterie - trotz der Mehrkosten für den Speicher - günstiger ist als der vom Energieversorger (siehe Grafik).

 

Denn die solaren Hauskraftwerke werden immer günstiger. Währenddessen steigen die Strompreise beim Versorger weiter. Tun sie dies weiterhin im selben Maße, so werden wir bereits im nächsten Jahr die Netzparität von Speichersystemen erreichen. Und selbst wenn die Stromkosten langsamer steigen, so wird den Verbraucher bis 2018 der Solarstrom weniger kosten. Bis spätestens Mitte 2020 sollte der Eigenstrom dann sogar schon um die 30% günstiger sein.  

 

Ein Grund mehr also, sich ein eigenes Kraftwerk aufs Dach zu holen!

 

(Quelle der Grafik: Büro F - Future Energy Markets, http://www.burof.de/)

 

Costa Rica 100 % erneuerbar

Costa Rica ist auf dem Weg, als erstes Land der Welt das Ziel zu erreichen, den gesamten Strombedarf aus erneuerbaren Energiequellen zu erzeugen. Im ersten Quartal 2015 sei es gelungen, vollständig auf Gas, Erdöl oder Kohle zu verzichten, teilte das stattliche Energieinstitut (ICE) mit.


Das mittelamerikanische Land hat in den jüngsten Jahren die CO2-neutrale Energieerzeugung ausgebaut, insbesondere Wasserkraft und Erdwärme. Mehrere neue Geothermie-Kraftwerke nutzen die Hitze aktiver Vulkane zur Stromerzeugung. Eine weitere Diversifizierung mit Windkraft, Sonnenenergie und Biomasse ist geplant.


Der Energieverbrauch der fünf Millionen Einwohner ist pro Kopf etwa halb so hoch wie in Deutschland. Costa Rica gilt als sogenannte "Schweiz Mittelamerikas", unterhält kein eigenes Militär und investiert verstärkt in Bildung, Umweltschutz und Gesundheit. Die Klimaschutzpolitik des Landes sei vorbildlich, lobte die internationale Umweltstiftung WWF.

Stromerzeugung in Deutschland: Anteil der Erneuerbaren steigt 2013 auf 23, 4 Prozent

Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf den Rekordwert von 23,4 Prozent (2012: 22,8 Prozent) gestiegen. Während die Stromerzeugung der Photovoltaikanlagen mit einem Zuwachs von 7,3 Prozent ein neues Hoch erreichte, ging der Anteil von Wind witterungsbedingt um 3,5 Prozent zurück. So kommt Wind auf einen Anteil an der Stromerzeugung von 7,9 (8,0), Biomasse von 6,8 (6,3), Photovoltaik von 4,5 (4,2), Wasser von 3,4 (3,5) und Siedlungsabfälle von 0,8 (0,8) Prozent. Das geht aus ersten Schätzungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) für das Jahr 2013 hervor.

 

Quelle: bdew