Steigende EEG-Vergütung ab Februar 2017 erwartet

 

Aufgrund des geringen Zubaus in Deutschland wird es voraussichtlich erstmals in der Geschichte des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG) dazu kommen, dass im Februar 2017 die Einspeisevergütungen für Photovoltaik-Anlagen um 3 % angehoben werden. Dieser 2014 eingeführte Mechanismus soll dazu beitragen, den von der Bundesregierung anvisierten Ausbaukorridor von jährlich 2.500 Megawatt PV-Leistung zu erreichen. Im Jahr 2016 lag der Zubau bei nur rund 1.200 Megawatt.

 

Ob die Vergütung tatsächlich angehoben wird hängt noch vom Dezember-Zubau ab. Sollte dieser wie in den letzten Monaten bei nur rund 100 MW liegen, so steigt die auf 20 Jahre festgelegte Einspeisevergütung für PV-Kleinanlagen bis 10 kWp Leistung dann von 12,31 auf 12,69 Cent je eingespeister Kilowattstunde (kWh). Liegt der Zubau darüber, steigt die Vergütung abhängig vom Zubau nur um 1,5 % oder gar nicht.

 

Genauere Zahlen legt die Bundesnetzagentur (BNetzA) Ende Januar vor.