EEG 2017: Anmeldefristen für PV-Neuanlagen verschärft!

 

Die EEG-Novelle 2017 bringt für zukünftige Anlagenbetreiber die Verpflichtung mit sich, die Erst-Meldung Ihrer Anlage rund 2 Monate vor der Inbetriebnahme durchzuführen. Wird diese Frist nicht eingehalten, so verliert der Betreiber für diese Zeit den Anspruch auf die gesetzlich zugesicherte Einspeisevergütung.

 

Konkret fordern die Netzbetreiber - zum Beispiel die Netze BW - dass ihnen die Neu-Anlagen "vor Beginn des jeweils vorangegangenen Kalendermonats der Inbetriebnahme" mitzuteilen sind. Verstößt der Anlagenbetreiber gegen diese Pflicht, wird die Vergütung bis zum Ablauf des Kalendermonats, der auf die verspätete Anmeldung folgt, auf den jeweils geltenden Monatsmarktwert (Börsenpreis = rund 5 Cent je kWh) abgesenkt. Wie eisern die einzelnen Netzbetreiber diese Regelung umsetzen ist noch nicht sicher.

 

Unser Tipp: Wenn Sie die Installation einer Photovoltaik-Anlage planen sprechen Sie uns frühzeitig an - wir führen für Sie im Vorfeld kostenfrei die Meldung der geplanten PV-Anlage durch und veranlassen die Netzprüfung. Gibt der Netzbetreiber grünes Licht, ist je nach Netzbetreiber die Zusage mind. 2 Monate gültig. So haben Sie genügend Zeit für die Umsetzung der Anlage, ohne dass ihnen die Vergütung gekürzt wird.

 

Ebenfalls von Vorteil: Die Anmeldung selbst führt nicht automatisch dazu, dass Sie die Solaranlage installieren müssen!